3 Dinge die du heute noch tun kannst, um deine Ernährung zu verbessern
Gesünder essen. Mehr Gemüse. Weniger Zucker. Mehr selber kochen. Ausreichend trinken. Regelmäßig essen.
Wenn wir unsere Ernährung verbessern wollen, machen wir daraus gerne gleich ein Großprojekt. Dabei musst du nicht erst 10 neue Rezepte suchen, den Kühlschrank ausräumen und ab Montag ein völlig neuer Mensch sein.
Du kannst heute schon mit kleinen Schritten anfangen!
1. Trink ein Glas Wasser mehr
Vielleicht trinkst du ohnehin genug. Dann kannst du diesen Punkt für dich abhaken.
Wenn du aber regelmäßig am Nachmittag feststellst, dass der Kaffee bisher eigentlich deine einzige nennenswerte Flüssigkeitszufuhr war, dann musst du dir nicht vornehmen, ab morgen jeden Tag exakt zwei Liter Wasser oder sogar mehr zu trinken.
Trink heute ein Glas mehr.
Zum Mittagessen. Zum Kaffee am Nachmittag. Wenn du nach Hause kommst. Oder einfach jetzt gleich, während du das liest.
Ein Glas Wasser macht aus deiner Ernährung keine perfekte Ernährung. Aber aus einem Glas mehr können irgendwann zwei werden – und aus einer bewussten Entscheidung kann eine Gewohnheit entstehen.
2. Ergänze etwas, statt etwas wegzulassen
Wenn Menschen ihre Ernährung verbessern möchten, beginnt die Liste häufig mit Dingen, die weniger werden sollen oder ab jetzt überhaupt verboten sind:
Weniger Süßigkeiten. Keine Chips. Weniger Brot. Keine Pizza. Weniger Fett. Kein Zucker.
Versuch es heute einmal andersherum: Was könntest du ergänzen?
Du isst morgens dein gewohntes Wurstbrot?
Dann leg ein paar Paprikastreifen, Tomaten oder Essiggurken dazu.
Das Mittagessen enthält kaum Gemüse?
Eine kleine Gemüsesuppe als Vorspeise kann schon einen Unterschied machen.

Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen? Auch der muss nicht verschwinden. Vielleicht kommt heute noch ein Apfel oder ein anderes Stück Obst dazu – und ein Glas Wasser zum Kaffee.
Heute Abend gibt es Pizza?
Die Pizza darf bleiben. Vielleicht gibt es diesmal einen gemischten Salat dazu.
Du musst nicht jedes Essen in eine Bilderbuchmahlzeit verwandeln.
Manchmal ist der erste Schritt einfach:
Behalte das, was ohnehin auf deinem Teller liegt – und schau, was du sinnvoll ergänzen kannst.
3. Schau bei einer Mahlzeit genauer hin
Such dir heute eine Mahlzeit aus und iss erst einmal ganz normal. Aber beobachte dich dabei ein bisschen:
Bin ich eigentlich hungrig?
Macht mich diese Mahlzeit satt?
Wie lange macht sie mich satt?
Esse ich in Ruhe oder gestresst zwischen zwei Terminen?
Bin ich danach zufrieden oder suche ich eine halbe Stunde später schon wieder etwas?
Wie fühle ich mich nach dem Essen?
Du musst daran heute noch gar nichts ändern.
Denn bevor wir Ernährung verändern, lohnt es sich manchmal, überhaupt herauszufinden, wo eine Veränderung sinnvoll wäre.
Und morgen?
Vielleicht machst du morgen genau dasselbe noch einmal.
Gesunde Ernährung muss nicht mit einem Großeinkauf, einem neuen Ernährungsplan oder zehn neuen Vorsätzen beginnen.
Manchmal beginnt sie mit einem Glas Wasser zum Kaffee, ein paar Paprikastreifen neben dem Wurstbrot oder einem Salat zur Pizza und der Frage:
Was würde mir heute guttun – und was davon ist tatsächlich für mich machbar?


